Natur und Umweltschutz

Seerosen
Seerosen

Die Grün- und Freiräume rund um Riehen stellen eine Kostbarkeit dar, die es dauerhaft zu erhalten und wo immer möglich sogar aufzuwerten gilt.

Riehen bietet auf relativ kleiner Fläche eine grosse Vielfalt an Naturräumen wie Gewässer, Wälder, Wiesen und Obstgärten. Die Wiese-Ebene, die Amphibienweiher im Autal oder das Moostal sind dabei nicht nur wertvolle Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten sondern auch beliebte Naherholungsgebiete.

Damit dies so bleibt, unternimmt die Gemeinde grosse Anstrengungen:
Sämtliche wertvollen Naturobjekte in- und ausserhalb der Siedlung sind in einem Inventar verzeichnet. Die Fachstelle Umwelt ist gemeinsam mit den Landwirten und der Gärtnerei verantwortlich für die Pflege und den Unterhalt dieser Naturflächen.
Ein Natur- und Landschaftsschutzkonzept nennt die Ziele, Schwerpunkte und dringlichen Aufgaben des Natur- und Landschaftsschutzes in den nächsten Jahren. Das Konzept ist Programm für die Fachstelle Umwelt.

Für Interessierte bieten die beiden Broschüren «Riehens Natur und Landschaft entdecken» und «Natur in Riehen-eine Erlebnisreise» umfassende Informationen. Die Broschüren sowie das Naturinventar und Naturkonzept können kostenlos bei der Fachstelle Umwelt bezogen werden.

Um den zunehmenden Nutzungsdruck im Landschaftspark Wiese abzufedern und Nutzungskonflikte vermittelnd statt mit Verboten zu lösen, haben die drei Gebietskörperschaften Weil am Rhein, Riehen und Basel-Stadt gemeinsam einen Rangerdienst für eine Pilotphase von drei Jahren installiert. Ein Hauptranger (50%) und zwei weitere Ranger (50%) sind ab Ende Februar 2019 im Landschaftspark Wiese präsent und nehmen Sensibilisierungs-, Vermittlungs- und Umweltbildungsaufgaben wahr. Der Hauptranger Yannick Bucher ist in Riehen aufgewachsen und ausgebildeter Ranger (Bildungszentrum Wald in Lyss).

Weitere Informationen auf: landschaftsparkwiese

Kontakt:

Leugger Arnold Salome
Fachverantwortliche Natur und Umwelt
Telefon: 061 646 82 94


Förderprogramm Grünes Riehen

Förderprogramm Grünes Riehen

Förderprogramm Grünes Riehen
Förderprogramm Grünes Riehen

Baumpflanzungen, Entsiegelungen sowie die ökologische Aufwertung von Privatgärten leisten einen wichtigen Beitrag an die Hitzeminderung sowie die Biodiversität. Die Gemeinde Riehen unterstützt das Engagement der Bevölkerung für ein besseres Siedlungsklima und «mehr Grün» mit Mitteln aus dem Mehrwertabgabefonds.

Welche Massnahmen werden auf Privatarealen finanziell gefördert?
Neben den Parkanlagen und öffentlichen Flächen besteht auch in Gärten oft das Potential, eine positive Wirkung auf das Siedlungsklima und die Artenvielfalt zu erzielen. Die aus dem Mehrwertabgabefonds geförderten Massnahmen sollen dabei nicht Einzelinteressen berücksichtigen, sondern einen positiven Effekt auf den öffentlichen Raum und/oder das Wohnumfeld von mehreren Wohneinheiten haben und/oder neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen.

Gefördert werden folgende Massnahmen:

  • Baumpflanzungen
  • Entsiegelungen
  • Ökologische Aufwertungen bestehender Grünflächen

Das Merkblatt erklärt im Detail, welche Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt sein müssen.
Der Gemeinderat legt jährlich einen Betrag fest, der für die Förderung von Massnahmen auf Privatparzellen zur Verfügung steht. Es besteht kein Anspruch auf eine Förderung.

Was ist der Mehrwertabgabefonds?
Die Mehrwertabgabe wird erhoben, wenn ein Grundstück durch eine Planungsmassnahme (z. B. eine Umzonung, höhere Ausnutzung oder Baubewilligung) an Wert gewinnt. Die Mittel werden anschliessend eingesetzt, um der Allgemeinheit wieder etwas zugutekommen zu lassen und trotz einer dichteren Bebauung eine nachhaltige Ortsentwicklung zu ermöglichen. In Riehen können die Gelder aus dem Fonds für die Schaffung und Aufwertung von öffentlichen Grün- und Erholungsräumen, zur Verbesserung von Freizeitangeboten, zur Hitzeminderung und / oder zur Förderung der ökologischen Vernetzung und der Biodiversität eingesetzt werden.

Für eine telefonische Erstberatung wenden Sie sich an den Fachbereich Ortsplanung, Umwelt und Landwirtschaft.

Kontakt:

Leugger Arnold Salome
Fachverantwortliche Natur und Umwelt
Telefon: 061 646 82 94


Mo, Die und Do

Grünflächen und Bäume
Natur
Raumplanung

Sträuchertausch-Aktion

Sträuchertausch-Aktion

Fördern Sie die Biodiversität in Ihrem Garten.

Entfernen Sie exotische Sträucher (Neophyten) aus Ihrem Garten, tauschen Sie diese gegen einheimische Sträucher und helfen Sie mit, die Biodiversität zu fördern.

Die nächste Sträuchertauschaktion der Gemeinde Riehen findet am Samstag, 24. Oktober 2026 von 14-16 Uhr im Werkhof Riehen statt. Zudem können einheimische Sträucher kostengünstig bezogen werden.

Invasive Neophyten schaffen Bereiche, wo einheimische Insekten keine Nahrung finden und dadurch wiederum Vögel und Igel keine Insekten zum Fressen haben. Durchbrechen Sie diese negative Kettenreaktion und fördern Sie die Naturvielfalt in Ihrem Garten!

Gemeiner Schneeball © M. Mascarin
Gemeiner Schneeball © M. Mascarin

Für jeden exotischen Strauch aus Ihrem Garten erhalten Sie kostenlos einen einheimischen Ersatz, der Schmetterlingen, Bienen und Vögeln Nahrung bietet. Alle diese Sträucher sind perfekt an unser Klima angepasst, benötigen weniger Pflege und bieten einheimischen Tieren wertvollen Lebensraum.

Die wichtigsten Fakten

  • Maximal 5 Sträucher pro Haushalt
  • Entsorgung der Neophyten durch die Gemeinde
  • Anmeldeschluss: 21. Oktober 2026
  • Kostenlos für alle Gärten in Riehen

Kaufen
Für alle, die keine Neophyten zum Tauschen haben oder zusätzliche Sträucher pflanzen möchten, besteht die Möglichkeit, diese für 5.- pro Stück zu kaufen. Wir geben wurzelnackte Forstware ab.

Das tauschen wir

  • Exotische Pflanzen zu entfernen: z.B. Kirschlorbeer, Sommerflieder, Essigbaum, Götterbaum, Hanfpalme, Paulownie, Schneebeere, Seidiger Hornstrauch
  • Einheimische Sträucher zu pflanzen: z.B. Pfaffenhütchen, Hundsrose, schwarzer Holunder, Haselnuss, Weissdorn, Schneeball und weitere einheimische Schönheiten

So funktioniert's

  • Schritt 1: Anmelden
    Melden Sie sich bis zum 21. Oktober 2026 mit dem Anmeldeformular an.
  • Schritt 2: Ausgraben & Mitbringen
    Graben Sie exotische Sträucher inklusive Wurzeln aus und bringen Sie sie ohne Samenstände in einem Plastiksack mit.
    Bereits entfernt? Dokumentieren Sie die Beseitigung mit einem Foto oder einer Rechnung.
  • Schritt 3: Tauschen & Freuen
    Erhalten Sie kostenlose einheimische Sträucher und ein informatives Merkblatt.

Haben Sie Fragen? Kontaktieren Sie uns!

Kontakt:

Leugger Arnold Salome
Fachverantwortliche Natur und Umwelt
Telefon: 061 646 82 94

Radonbelastung

Radonbelastung

Radon ist ein radioaktives, farb- und geruchloses Gas, welches in zahlreichen Gesteinen natürlicherweise vorkommt. Ist das Fundament eines Hauses undicht, kann Radon in Gebäude eindringen. Grund für die erhöhte Radonkonzentration in Riehen ist der uranhaltige Schotter, den der Fluss Wiese im Tal abgelagert hat. Radon selber ist nicht schädlich. Beim Zerfall des Gases entstehen jedoch radioaktive Folgeprodukte, die sich beim Atmen in der Lunge absetzen können. Dies führt zu einer Bestrahlung des Lungengewebes und erhöht das Risiko einer Lungenkrebserkrankung.

Betroffen von einer erhöhten Radonkonzentration ist in Riehen vorallem der Dorfkern. Da die Belastung im Gebäudeinnern stark vom Fundament abhängt, ist die Konzentration hauptsächlich in Häusern mit Baujahr vor 1930 erhöht. Die Radonbelastung ist in jedem Haus anders. Selbst eng beieinander stehende Häuser gleicher Bauart können völlig verschiedene Radonwerte aufweisen.

In den vergangenen Jahren führte die Gemeinde Riehen gemeinsam mit dem kantonalen Laboratorium Radonmesskampagnen durch. Der Referenzwert für Wohn- und Aufenthaltsräume beträgt 300 Becquerel pro Kubikmeter Raumluft. Gebäude mit Radongaskonzentrationen über dem Referenzwert müssen saniert werden. Der Referenzwert ist zudem bei Neu- und Umbauten einzuhalten. Für die Durchführung einer Radonmessung nehmen Sie bitte direkt mit dem kantonalen Labor Kontakt auf.

Meist kann die Radonkonzentration mit dem Einbau einer einfachen Lüftung im Keller reduziert werden. Das kantonale Laboratorium begleitet die Sanierungsarbeiten.

Weitere Auskünfte zum Thema Radon erteilt Ihnen das kantonale Laboratorium oder die Fachstelle Umwelt, der Gemeinde Riehen.

Kantonales Laboratorium
Kantonales Laboratorium - Radon
Ortsplanung, Umwelt und Landwirtschaft
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Bauen
Luft und Klima
Natur

Naturobjekte und -inventar

Naturobjekte und -inventar

Das Naturinventar Riehen erfasst wertvolle und schützenswerte Lebensräume in Riehen. Mit leicht verständlichen Objektbeschreibungen macht es einer breiten Öffentlichkeit die wichtigsten Informationen über den Naturraum Riehen zugänglich. Dies soll dazu beitragen, die vorhandenen Naturwerte in Riehen besser zu kennen, zu schätzen und damit auch besser zu bewahren und zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt dabei ausserhalb der Siedlung.

Das Riehener Naturinventar wurde 2016 überarbeitet und aktualisiert. Insgesamt 130 Objekte sind im Inventar erfasst und in acht Sachgruppen (Gewässer, Wälder usw.) zusammengefasst. Sie alle zeichnen sich durch eine hohe Qualität ihres natürlichen Lebensraums, durch ihre Artenvielfalt oder durch ihren landschaftlichen Stellenwert aus. Auch Objekte mit kulturhistorischer, sprich «heimatkundlicher» Bedeutung wurden aufgenommen, wie z.B. Hohlwege und Stufenraine. Das Riehener Naturinventar ist dabei ein sogenanntes Objektinventar und erfasst nicht systematisch die Verbreitung der vorkommenden Tier- und Pflanzenarten im gesamten Gemeindegebiet.

Details zu den einzelnen Naturobjekten können bei der Fachstelle Umwelt angefordert werden.

Naturobjekte in der Bauzone: Auch innerhalb der Bauzone finden sich überraschend viele Naturwerte wie zum Beispiel alte Villengärten mit schönem Baumbestand, gereiften Scherrassen, artenreichen Wiesen, Säumen und Hecken, die trotzt ihres hohen Wertes nicht im Inventar erfasst sind. Der Grund liegt zum einen im sehr hohen Aufwand, den die Inventarisierung von Privatgrundstücken in der Siedlung mit sich bringen würde, zum andern in den geringen Einflussmöglichkeiten der Gemeinde auf die künftige Erhaltung und Pflege dieser Objekte. Solche Naturwerte geniessen jedoch einen generellen Schutz gemäss Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz und kantonalem Natur- und Landschaftsschutzgesetz, auch wenn sie in keinem Naturinventar aufgeführt sind.

Kontakt:

Leugger Arnold Salome
Fachverantwortliche Natur und Umwelt
Telefon: 061 646 82 94


Naturinventar Riehen - interaktive Karte, MapBS
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Riehen.Artenreich! Für mehr Natur im Siedlungsgebiet

Riehen.Artenreich! Mehr Natur im Siedlungsgebiet

Gerhalde - Natur ums Haus
Gerhalde - Natur ums Haus

Lassen Sie Riehen Aufleben.
Private Gärten sind wichtige Lebensräume für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten. Zudem prägen sie das Ortsbild von Riehen und tragen zur hohen Wohnqualität bei. Die Gemeinde Riehen ist Partnerin des schweizweiten Biodiversitätsprojekt «Aufleben» und organisiert dazu verschiedene Veranstaltungen.

Schon kleine Massnahmen können einen grossen ökologischen und auch optisch ansprechenden Effekt erzielen, wie z.B.:

  • einheimische Sträucher und Stauden pflanzen; anstelle von Ziergehölzen
  • abgeschnittene Äste und Laub zu einem Winter- und Nistplatz für Kleintiere anhäufen
  • den artenarmen Rasen in eine artenreiche Blumenwiese verwandeln
  • den kleinen Balkonkasten naturnah gestalten
  • weniger Ordnung, z.B. verblühte Stauden über den Winter stehen lassen
  • eine Trockenmauer anlegen

Anregende und anschauliche Beispiele für eine naturnahe Gartengestaltung zeigt der Schaugarten im Brühl sowie die Broschüre.

Auf der Website von «Aufleben» gibt es Ideen, um selbst aktiv zu werden, Informationen zu Biodiversität und Hinweise auf spannende Veranstaltungen. Die Plattform vernetzt Bürgerinnen und Bürger, verschiedene Umweltverbände, Gemeinden und weiteren Akteure.


Veranstaltungen

Führung im Naturgarten Brühl, inkl. Sträucher und Wildhecken
Samstag, 19. September 2026, um 14 - 16 Uhr, mit anschliessendem Apéro

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bildet der Anlass im Naturgarten Brühl. Salome Leugger, Fachverantwortliche Natur und Umwelt der Gemeinde Riehen, macht eine kurze Einführung ins Thema und Lucretia Wyss, Naturgartenspezialistin, gibt praktische Tipps und Anregungen, wie sich die Biodiversität im eigenen Garten fördern lässt und führt durch den Naturgarten.

Einheimische Sträucher bieten attraktive Alternativen zu Ziergehölzen. Auf dieser Führung erfahren Sie, welche Sträucher in ihren Garten passen, wie gepflanzt wird und was eine Wildhecke für Tiere bietet.

TREFFPUNKT Haltestelle Bettingerstrasse (Tram 6)
BEGRÜSSUNG Gemeinderat Daniel Hettich
EINFÜHRUNG Salome Leugger, Fachverantwortliche Natur und Umwelt
FÜHRUNG Lucretia Wyss, Naturgartenspezialistin

Anmeldung unter umwelt@riehen.ch oder 061646 82 04
(Anmeldeschluss: 13. September 2026, Plätze beschränkt)

Weitere Veranstaltungen:
Samstag, 24. Oktober 2026: Sträuchertausch; 14.00-16.00 im Werkhof Riehen
Donnerstag, 28. Januar 2027: Fokusthema: Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse
Donnerstag, 18. März 2027: Fokusthema: Naturnahe Gärten und Balkone

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Naturgarten Brühl

Naturgarten Brühl

Naturgarten Im Brühl
Naturgarten Im Brühl

Die Gemeinde Riehen zeigt in ihrem Naturgarten im Brühl, wie mit einfachen Mitteln die Natur im Garten und ums Haus gefördert werden kann. Rund 100 Beispiele sollen zur Nachahmung im eigenen Garten anregen und der Natur in Riehen zu mehr Raum verhelfen. Auch Sie können dazu beitragen.

Einheimische Sträucher, Blumenwiesen, Nisthilfen für Vögel, eine Trockenmauer sowie viele weitere Ideen und Massnahme, die zu einem naturnahen Garten beitragen, werden im Schaugarten Brühl (Nähe Tramhaltestelle Bettingerstrasse) exemplarisch gezeigt. Und sie werden oft belohnt durch Beobachtungen, die einem sonst verwehrt wären: ein noch nie gesehener Vogel, ein fauchender Igel in den Büschen. Die Gemeinde Riehen wünscht Ihnen viel Freude daran!

Kontakt:

Leugger Arnold Salome
Fachverantwortliche Natur und Umwelt
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Gemeindegärtnerei
Ortsplanung, Umwelt und Landwirtschaft
Raumentwicklung und Infrastruktur
Grünflächen und Bäume
Luft und Klima
Natur

Naturerlebnis für Schulen

Naturerlebnis für Schulen

Schulangebote
Schulangebote

Das Angebot «Naturerlebnis Riehen» richtet sich an alle Kindergärten und Primarschulen in der Gemeinde Riehen.

Das «Naturerlebnis Riehen» bietet spannende Ausflüge und Exkursionen zu verschiedene Themen wie z.B. Leben am Wasser, Vogelkunde, Wald-Holz-Jagd oder Leben auf dem Bauernhof. Dabei wird die Vielfältigkeit der Natur ausserhalb des Klassenzimmers für die SchülerInnen unmittelbar erlebbar. Die angebotenen Themen können sowohl inhaltlich als auch vom zeitlichen Aufwand her einfach den Wünschen der Lehrerschaft und dem Interesse der Schüler angepasst werden.

Die Kosten für die Kurse werden von der Fachstelle Umwelt der Gemeinde übernommen. Die weiteren Informationen zu Inhalten, Kursleiter, Organisation und Anmeldung finden Sie im Dokument «Naturerlebnis Riehen».

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Leugger Arnold Salome
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Kultur, Freizeit und Sport
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Tagesbetreuung für Kinder

Schutzmassnahmen für Flora und Fauna

Schutzmassnahmen für Flora und Fauna

Leinenpflicht während der Brut- und Setzzeit
Vom 1. April bis zum 31. Juli müssen neu im gesamten Kantonsgebiet Hunde im Wald, an den Waldrändern und angrenzenden Wiesen an der Leine geführt werden. Damit werden die Wildtiere, die in dieser Zeit ihre Jungen zur Welt bringen, besser geschützt. Die neue Wildtier- und Jagdverordnung und das Wildtier- und Jagdgesetz vom 27. Oktober 2021 treten per 1. April 2024 in Kraft.

Um Hunde ganzjährig freien Auslauf zu ermöglichen, wurden im Landschaftspark Wiese die gesamte rechte Wiesenseite (flussabwärts) sowie der Uferbereich auf der anderen Flussseite zwischen Fluss und Wiesendammweg tagsüber von der Regelung ausgenommen.

Landschaftspark Wiese - Hundeplan
Landschaftspark Wiese - Hundeplan
Tafel Leinenpflicht für Hunde
Tafel Leinenpflicht für Hunde

Wegegebot Stellimatten
Um einen zusätzlichen Schutz für die zahlreichen Rehe, Hasen und Vögel im Gebiet Stellimatten zu erreichen, hat der Gemeinde ein ganzjähriges Wegegebot für Mensch und Hunde in diesem Gebiet beschlossen. Dieses tritt ebenfalls per 1. April 2024 in Kraft.
Reglement Wildtierschutz Riehen

Kantonale Naturschutzgebiete Entenweiher, Eisweiher, Autal und Weilmatten
Bereits seit letztem Jahr unter kantonalen Schutz gestellt, sind die aufgeführten Naturschutzgebiete. Die Schutzverordnungen regeln, was in den Naturschutzgebieten zulässig ist und was nicht. So ist beispielsweise das Pflücken der Pflanzen, das Ausbringen von Tieren oder das Verlassen der Wege verboten. Die Schutzgebiete werden im Laufe des Frühlings vor Ort ausgeschildert.

Landschaftspark Wiese - Naturschutzplan
Landschaftspark Wiese - Naturschutzplan

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Leugger Arnold Salome
Fachverantwortliche Natur und Umwelt
Telefon: 061 646 82 94

Forst
Ortsplanung, Umwelt und Landwirtschaft
Natur
Tiere

Tigermücken - Bekämpfung

Tigermücken - Bekämpfung

Asiatische Tigermücke
Asiatische Tigermücke

Die Asiatische Tigermücke ist sehr lästig und eine potentielle Krankheitsüberträgerin. Seit Herbst 2024 ist das ganze Siedlungsgebiet von Riehen von Tigermücken besiedelt und es besteht auf dem ganzen Gemeindegebiet eine Bekämpfungspflicht.

Foto: Pie Müller, Swiss TPH

Um die weitere Ausbreitung einzudämmen und die Mückendichte tief zu halten ist ein aktiver Beitrag der Bevölkerung erforderlich:

Auf Privatgrundstücken und Firmenarealen sind die jeweiligen Eigentümer, Mieter oder Pächter verpflichtet, Brutstätten der Tigermücke zu beseitigen. Typische Brutstätten sind Topfuntersetzer, Giesskannen, Regenwassertonnen oder verstopfte Dachrinnen. Orte, an denen sich stehendes Wasser nicht vermeiden lässt (hauptsächlich Dolen), sind mit einem spezifisch gegen Stechmücken wirkenden Biozid zu behandeln. Diese Mittel ist beim Kanton und der Gemeinde erhältlich.

Belebte Wasserstellen wie Biotop und kleine Teiche sind keine Brutstätten und müssen nicht aufgehoben oder behandelt werden.

Auf öffentlichem Grund wird die Bekämpfung von den Gemeinden vorgenommen.

Informationen zur Tigermücke und deren Bekämpfung:
Weitere umfassende Informationen zur Tigermücke finden Sie ausserdem auf der kantonalen Webseite zur Tigermücke:Asiatische Tigermücke

Mittel gegen Tigermücken:
Das biologische Mittel zur Bekämpfung von Stechmückenlarven können Sie von April bis Ende Oktober am Empfang des Kantonalen Laboratoriums (Kannenfeldstrasse 2, 4056 Basel) oder im Werkhof der Gemeinde Riehen (Haselrain 65) beziehen.

Abholzeiten Werkhof Gemeinde Riehen, Haselrain 65
an der Pforte Mo - Fr: 8:00 - 12:00 und 14:00 - 16:30 Uhr

Japankäfer

Japankäfer

Asiatische Tigermücke
Asiatische Tigermücke

Die Flugsaison des Japankäfers hat in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land begonnen. Auch im Riehener Wenkenpark wurden bereits Käfer gefunden. Damit sind die Massnahmen zur Bekämpfung des Käfers in Kraft.

Foto: Shutterstock

Grosse Teile von Riehen liegen wieder in der Zone Befallsherd, die restlichen Gebiete in der Pufferzone. Diese Saison gibt es kein generelles Bewässerungsverbot von Rasenflächen im Befallsherd, da insbesondere die Bäume in den Parkanlagen und dem letztjährigen Verbot stark gelitten haben.

Dennoch empfehlen die kantonalen Pflanzenschutzdienste der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft, die Bewässerung von Rasen- und grasgewachsenen Grünflächen einzustellen oder auf ein Minimum zu reduzieren. Dies ist die effektivste Massnahme, welche aktuell zur Bekämpfung der Larven des Japankäfers im Boden zur Verfügung steht. Die Larven brauchen für ihre Entwicklung eine gewisse Bodenfeuchtigkeit. Bei zunehmender Trockenheit des Bodens sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit der Larven deutlich.

Das Giessen von Blumen und Gemüse im Garten sowie das Giessen von Topfpflanzen, sofern diese grasfrei gehalten werden, ist weiterhin unproblematisch.

Bis Ende September 2026 gilt zudem ein Transportverbot für Schnittgut und Oberflächenschicht des Bodens aus dem Befallsherd hinaus. Die Grünabfuhr der Gemeinde ist von den kantonalen Massnahmen nicht betroffen und findet weiterhin wie gewohnt statt.

Die aktuelle Zone Befallsherd und die Pufferzone sowie weitere Informationen zur Bekämpfung des Japankäfers sind auf der Website der Stadtgärtnerei Basel verfügbar.


Käferfunde melden
Der Japankäfer kann grosse Schäden an Pflanzen und Grünflächen anrichten und ganze landwirtschaftliche Kulturen und Rasenflächen zum Absterben bringen.

Er hat, im Gegensatz zum hiesigen Gartenlaubkäfer, auf beiden Körperseiten fünf weisse Haarbüschel und am Hinterleib nochmals zwei weitere weisse Haarbüschel, die sich von blossem Auge gut erkennen lassen. Die Flügeldecken des Japankäfers sind kupferfarbig. Hier finden Sie das entsprechende Merkblatt dazu.

Helfen Sie mit, die Ausbreitung des Japankäfers zu verhindern, indem Sie die Massnahmen einhalten und Käferfunde in Verdachtsfällen via Japankäfer-Hotline melden.

Tel. 061 267 64 00, Kanton Basel-Stadt: japankaefer@bs.ch

    Umwelttelefon

    Umwelttelefon

    Die Gemeinde bietete für alle relevanten Umweltfragen kostenlose Auskünfte und Kurzberatungen an oder vermittelt solche.

    Zu den Themen Baumschutz, Bodengesundheit, Gewässerschutz, Lärm, Luft, Geruchsbelästigung, Luftverkehr (Fluglärm), Mobilfunk (Elektrosmog), naturnahe Gartenpflege, Naturschutz, nichtionisiernde Strahlung, Radon, umweltschondende und umweltbelastende Konsumgüter erteilt Ihnen die Fachstelle Umwelt der Gemeindeverwaltung Riehen gerne Auskunft. Auch die kantonalen Fachstellen bieten umfassende Informationen zu verschiedenen Themen.

    Thema:

    Kontakt:

    Fachstelle Umwelt

    Leugger Arnold Salome
    Fachverantwortliche Natur und Umwelt
    Telefon: 061 646 82 94

    Energie (Alternativenergie)

    Schärer Dominik
    Bereichsleiter Mobilität und Energie
    Telefon: 061 646 82 46

    Energie (Energieverbrauch Haushalt)

    Schärer Dominik
    Bereichsleiter Mobilität und Energie
    Telefon: 061 646 82 46

    Grundwasserschutz

    Jann Christian
    Bereichsleiter Wasser
    Telefon: 061 646 82 76

    Radon

    Kantonales Laboratorium Basel-Stadt
    Telefon: 061 385 25 00
    E-Mail: skrkntnslbrbsch

    Gewässer, Abfälle, Lärm, Energie

    Amt für Umwelt und Energie Basel Stadt
    Telefon: 061 267 08 00
    E-Mail: bsch

    Geruchsbelästigung, Elektrosmog

    Lufthygieneamt beider Basel
    Telefon: 061 552 56 19
    E-Mail: lfthygnmtblch


    Kantonales Laboratorium Basel-Stadt, Radon
    Amt für Umwelt und Energie
    Lufthygieneamt beider Basel
    Entsorgung
    Mobilität und Energie
    Ortsplanung, Umwelt und Landwirtschaft
    Raumentwicklung und Infrastruktur
    Wasser
    Energie
    Luft und Klima
    Natur

    Deponien

    Deponien

    Deponie Maienbühl
    Deponie Maienbühl

    Grundstückseigentümer oder Kaufinteressenten von Liegenschaften wollen den Untergrund der betreffenden Parzelle kennen.

    Auch in Riehen gibt es Grundstücke, auf denen der Untergrund durch frühere Nutzungen bis heute belastet ist. Dies können beispielsweise frühere Abfallentsorgungsstellen (Deponien) oder Standorte von industriellen Betrieben sein.
    Der Kanton führt einen öffentlichen Kataster der belasteten Standorte. Er dient als Informations- und Planungsinstrument und gibt Auskunft darüber, welche Grundstückparzellen belastet sind. Im Kataster der belasteten Standorte sind Ablagerungsstandorte, Betriebsstandorte und Unfallstandorte erfasst.
    Unter Altlasten und belastete Standorte orientiert das Amt für Umwelt und Energie ausführlich:
    Link zu weiteren Informationen

    Kontakt:

    Leugger Arnold Salome
    Fachverantwortliche Natur und Umwelt
    Telefon: 061 646 82 94


    Altlasten: belastete Grundstücke - interaktive Karte, MapBS
    Altlasten: belastete Grundstücke - interaktive Karte, ÖREB-Kataster Basel-Stadt
    Ortsplanung, Umwelt und Landwirtschaft
    Raumentwicklung und Infrastruktur
    Abfall und Entsorgung

    Deponie Maienbühl

    Deponie Maienbühl

    Luftaufnahme Deponien Maienbühl und Mönden
    Luftaufnahme Deponien Maienbühl und Mönden

    In der Deponie Maienbühl sind bis in die 1970er-Jahre verschiedenartige Abfälle abgelagert worden.

    Die Kompostierungsanlage Maienbühl liegt auf dem Gebiet eines alten Steinbruchs, welcher sich über die Landesgrenze bis auf das Gebiet Mönden in Inzlingen erstreckte. Bis anfangs des letzten Jahrhunderts wurde er für den Abbau von Buntsandsteinen genutzt. Später wurden dort Deponien betrieben. Die darin abgelagerten Abfälle sind sehr verschiedenartig und reichen von Hauskehricht über Alteisen, Kadaver bis zu Altöl und Industrieabfällen, darunter in kleinen Mengen auch pharmazeutische Substanzen. Die Resultate von umfangreichen Untersuchungen und einer langjährigen Grundwasserüberwachung ergaben, dass die Deponie Maienbühl von Bund und Kanton als weder sanierungs- noch überwachungsbedürftig nach der schweizerischen Altlastengesetzgebung eingestuft wurde.

    Die deutsche Aufsichtsbehörde hat die Deponie Mönden, die in Inzlingen liegt, bereits 2006 als nicht sanierungs- und überwachungsbedürftig klassiert.

    Berichte und Untersuchungen zur Deponie Maienbühl und Mönden:

    Ortsplanung, Umwelt und Landwirtschaft
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    Wasser

    Häufig gestellte Fragen


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