Parkanlagen und Friedhöfe

Riehen besitzt sehr schöne Parkanlagen. Der Wenkenpark, der Sarasinpark, die Wettsteinanlage oder der Berower Park bei der Fondation Beyeler sind «Perlen», die eine enorme Ausstrahlung auf die Wohnqualität von Riehen haben. Besondere Parkanlagen sind auch der Gottesacker und der Friedhof Hörnli.

Weiher Wenkenpark

Die Parkanlagen sind für die Bevölkerung sehr beliebte Orte, um sich zu treffen, zu flanieren, zu spielen, Sport zu treiben oder um Ruhe zu finden und die Natur zu geniessen. Nebst den grossen Grünanlagen gibt es zahlreiche kleinere Anlagen, die der Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Die Pflege der Anlagen ist anspruchsvoll, weil die Nutzungsintensität und Nutzungsvielfalt des öffentlichen Raums in den letzten Jahren auch in Riehen zugenommen hat.

Für Fragen und Auskünfte kontaktieren Sie:

Gemeindegärtnerei:

Schneider Roman
Leiter Gemeindegärtnerei
Rössligasse 73
Telefon: 061 645 95 11

Wenkenpark

Luftaufnahme vom Rosengarten im Wenkenpark

Die weiträumige Parkanlage beim Wenkenhof mit seinen gepflegten Rasenflächen, umsäumt von zum Teil seltenen Bäumen und Sträuchern, mit seiner reizvollen Weiheranlage und den ausgedehnten Spazierwegen ist einzigartig und ein Besuch wert.

Der «Wenkenpark» ist Bestandteil des Ensembles «Wenkenhof», dessen ältester Teil, der sogenannte «Alte Wenken» auf das Mittelalter zurückgeht. Erweitert 1736 um einen barocken Gartenpavillon mit geometrischem Garten, erhielt der Wenken seine heutige Form mit den Baumassnahmen der Familie Clavel.

Als «Kleiner Wenkenhof» oder «Alter Wenken» bezeichnet man die mittelalterliche Baugruppe am Hellring. Unter «Neuem Wenken» versteht man den im Jahre 1736 errichteten barocken Gartenpavillon samt französischer Gartenanlage an der Bettingerstrasse. Der «Wenkenpark» ist die eigentliche landschaftliche Parkanlage der 1920er-Jahre mit dem 1928 errichteten Reitstall am Hellring. Südlich der Bettingerstrasse liegt die neubarocke Parkerweiterung von 1954 Jahre.

Der Wenkenpark umfasst insgesamt eine Fläche von ca. 7.4 ha.


Wettsteinanlage

Wettsteinanlage

Die Wettsteinanlage ist aufgrund ihrer zentralen Lage die belebteste Parkanlage von Riehen. Dreh- und Angelpunkt ist der Spielplatz und das Spielfeld. Ruhiger und beschaulicher sind die historischen Bereiche beim Wettsteinhaus und beim Lüscherhaus an der Baselstrasse sowie beim Gemeindehaus.

Die Bereiche beim Wettsteinhaus und beim Lüscherhaus sind aus gartendenkmalpflegerischer Sicht die wichtigsten Teile der Parkanlage. Mitte des 17. Jahrhunderts wurde das ursprüngliche Bauerngut durch den Basler Bürgermeister Johann Rudolf Wettstein zu einem privaten Landgut umbebaut. 1892 erfolgte die Umgestaltung in einen englischen Landschaftsgarten. Der hausnahe Teil blieb aber in französischen barocken Motiven und Elementen ausgebildet.

Die Anlage beim Gemeindehaus wurde mit dem Bau der Gemeindeverwaltung im Jahre 1961 durch den Landschaftsarchitekten Paul Schönholzer senior umgestaltet. Bis 1941 war anstelle des Gemeindehauses seit 1838 die Taubstummenanstalt. Zur Taubstummenanstalt gehörte eine grosszügige Gartenanlage.

Der Bereich des Spielplatzes diente in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Taubstummenanstalt als Gemüse- und Blumengarten. Der Spielplatz und das Planschbecken entstanden in den frühen 60er Jahren des 20. Jahrhunderts.


Sarasinpark

Sarasinpark

Die grosszügige Parkanlage ist im Stil eines Englischen Landschaftsparks aus der Mitte des 19. Jahrhunderts gestaltet und umfasst eine Fläche von rund 2.6 Hektaren. Er liegt nördlich des alten Dorfkerns, direkt gegenüber der Fondation Beyeler.

Der 1766 entstandene Sarasinpark vereinigt das Gelände von drei barocken Landgütern der Familien Werthemann-Stähelin, Le Grand und Elbs-Birr. Die beiden grösseren Güter waren anfangs von barocken, französischen Gartenanlagen umgeben. Nach dem Zusammenschluss der Güter im Jahr 1812 wurde die Gartenanlage - dem damaligen Zeitgeist folgend - noch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert in einen Englischen Landschaftspark umgewandelt.


Berower Park

Berower Park

Der Berower Park gehört zum historischen Berower Gut. Weltberühmt ist die Parkanlage, weil dort seit 1997 auch die Fondation Beyeler beheimatet ist. In der historischen Bebauung ist zudem der Kunst Raum Riehen zuhause. Die schöne Parkanlage liegt zwischen der Villa Berower aus dem 18. Jahrhundert und der Fondation Beyeler am Rande der Wieseebene.


Friedhof am Hörnli

Luftaufnahme Friedhof am Hörnli

In Riehen liegt an bester Lage auch der grösste Friedhof der Schweiz, der baselstädtische Friedhof Hörnli. Die mediterrane Atmosphäre dieser parkähnlichen Anlage macht aus dem Friedhof auch einen Ort, an welchem man gerne verweilt.

Der Friedhof am Hörnli ist der grösste Friedhof der Schweiz. Er wurde von 1926 bis 1932 errichtet. Seine symmetrische Gartenanlage ist etwa fünfzig Hektaren gross und beherbergt zehntausende von Gräbern, darunter viele bekannte Persönlichkeiten wie Paul Hermann Müller, Fritz Haber, Karl Barth, Karl Jaspers oder Jacob Burckhardt.

An Allerheiligen und Weihnachten finden auf dem Friedhof jeweils Konzerte statt.

Der Verein Sammlung Friedhof am Hörnli betreibt auf dem Gelände ein Museum, das sich mit Tod und Bestattung auseinander setzt. Zu sehen sind zum Beispiel alte Urnen, Requisiten für Trauerfeiern, Haarbilder und Kutschen, auf der die Särge transportiert wurden.



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