29. Jun 2026
Die Gemeinde Riehen unterstützt die humanitäre Hilfe nach den schweren Erdbeben in Venezuela mit einem Beitrag von CHF 10'000 an das Schweizerische Rote Kreuz (SRK). Mit der Spende leistet die Gemeinde einen Beitrag zur Versorgung der Betroffenen und zu den dringend notwendigen Hilfsmassnahmen vor Ort.
Am Mittwochabend, 24. Juni 2026, wurde der Nordwesten Venezuelas von zwei schweren Erdbeben der Stärken 7,2 und 7,5 erschüttert. Gemäss dem U.S. Geological Survey zählen sie zu den stärksten Erdbeben, die das Land seit mehr als einem Jahrhundert getroffen haben. Laut Stand 29. Juni 2026 gibt es mindestens 1'450 Todesopfer, 35'000 Menschen werden noch vermisst. Die Erdbeben verursachten zudem erhebliche Schäden an der Infrastruktur. 250 Gebäude wurden beschädigt, darunter acht Spitäler und viele Wohnhäuser. Auch der Flughafen ist nicht mehr funktionsfähig.
Die Gemeinde hat am Montag, 29. Juni 2026, beschlossen, dem SRK CHF 10'000 für die Nothilfe zugunsten der Erdbebenopfer zur Verfügung zu stellen. Das SRK unterstützt gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen die betroffene Bevölkerung mit medizinischer Versorgung, Notunterkünften und lebenswichtigen Hilfsgütern.
Schwerpunkt auf humanitäre Hilfe und
Katastrophenvorsorge
Die Gemeinde Riehen hat bereits im Mai 2026
angekündigt, ihre Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit künftig verstärkt
auf die internationale Zusammenarbeit, die humanitäre Hilfe sowie die
Katastrophenvorsorge auszurichten. Die Unterstützung der Erdbebenhilfe in
Venezuela entspricht dieser strategischen Ausrichtung.
Riehen, 29. Juni 2026
Weitere Auskünfte erteilt:
Martin Leschhorn Strebel, Gemeinderat, Tel. 079 673 02 24