30. Apr 2026
Die humanitäre Lage in der Region Charkiw in der Ukraine verschlechtert sich weiterhin aufgrund anhaltender Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die Zerstörung der Energieinfrastruktur. Die Gemeinde setzt ein Zeichen der Solidarität und beschliesst die Soforthilfe in Höhe von CHF 10'000. Mit der Summe unterstützt Riehen die Nichtregierungsorganisation «LIBERECO – Partnership for Human Rights».
Die humanitäre Lage in der Region Charkiw ist verheerend. Immer wieder kommt es aufgrund der russischen Angriffe zu stunden- oder tagelangen Ausfällen von Strom, Heizung und Wasserversorgung mit lebensbedrohlichen Folgen. Teams vor Ort und Partnerorganisationen – wie unter anderen die Organisationen LIBERECO mit Sitz in Zürich – arbeiten stetig daran, Millionen von Menschen mit grundlegenden Gütern zu versorgen. Trotz lokaler Hilfe entstehen Versorgungslücken, deren Deckung mit der Soforthilfe von CHF 10'000 der Gemeinde Riehen unterstützt und bedarfsgerecht eingesetzt werden können.
Nothilfe für besonders exponierte Personen in Charkiw
Durch
die Zusammenarbeit mit lokal verankerten Partnerorganisationen wird
sichergestellt, dass insbesondere jene Menschen erreicht werden, die für andere
Akteure kaum zugänglich sind. LIBERECO stellt Lebensmittel- und Hygienepakete für Haushalte in
frontnahen und abgelegenen Gebieten bereit, das «Mama-Mobil» versorgt Eltern von
Kleinkindern mit Babynahrung, Windeln und Pflegeprodukten und hunderte von Haushalten
erhalten Brennholz oder Briketts für fünf Monate.
Ziele nach UN-Cluster
Der gemeinnützige Verein LIBRECO richtet seine Arbeit
an den prioritären Zielen der relevanten UN-Cluster aus und ist eine von vielen
Organisationen, die sich für vulnerable Personen in der Ukraine einsetzen. Die
Gemeinde Riehen leistet mit der gesprochenen Soforthilfe ihren Beitrag dazu.
Riehen, 30. April 2026
Weitere Auskünfte erteilt:
Lia Meister, Abteilungsleiterin Gesundheit und
Soziales, Tel. 061 646 82 67