29. Sep 2026
Die extreme Trockenheit in diesem Sommer und der heftige Gewittersturm vom 28. August 2026 haben im Riehener und Bettinger Wald grosse Schäden verursacht. Tausende Bäume sind betroffen, viele weisen Bruchschäden auf oder sind nicht mehr standsicher. Aufgrund der Vorschädigung durch die Trockenheit sind die Schäden teilweise nur schwer erkennbar. Aufgrund des grossen Schadenausmasses hat der Gemeinderat aus Sicherheitsgründen und auf Empfehlung der Fachleute beschlossen, die Erholungsanlagen und betroffenen Waldwege vorübergehend zu schliessen. Die Bäume müssen kontrolliert und allfällig gefällt werden. Eine gleichzeitige Kontrolle und Aufarbeitung sind wegen der grossen Anzahl geschädigter Bäume nicht möglich.
Aufarbeitung nach Prioritäten
Der Forstbetrieb und private Forstunternehmen arbeiten die Schäden nach Prioritäten auf.
1. Priorität: Infrastruktur für die Trinkwassergewinnung, die Rast- und Spielplätze
und Siedlungsränder
2. Priorität: Waldwege
3. Priorität: übriges Waldareal
Im Vordergrund stehen Bereiche, in denen durch Bruchholz unmittelbare Gefahr besteht. Sobald
einzelne Erholungsanlagen oder Wegabschnitte wieder mit vertretbarem Restrisiko genutzt werden
können, wird die Bevölkerung darüber informiert.
Die Arbeiten dauern längere Zeit
Die vollständige Aufarbeitung der Schäden und die Instandstellung der betroffenen Flächen werden
Zeit in Anspruch nehmen.
Auch die Entwicklung der von der Trockenheit geschädigten Bäume wird im Frühjahr beobachtet.
Erst dann lässt sich beurteilen, welche Bäume sich erholen und wie gross das tatsächliche Schadenausmass
sein wird.
Nach erfolgten Kontrollen und Fällungen bleibt im Wald immer noch ein naturbedingtes Restrisiko
bestehen. Die Bevölkerung wird deshalb gebeten, die Absperrungen zu beachten, gesperrte Bereiche
nicht zu betreten und auf das längere Verweilen unter Bäumen zu verzichten.
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.
Gemeinde Riehen und Bettingen