Bundesfeier 2026: Kaltsprühendes Feuerwerk wird abgesagt

30. Jul 2026

Nach dem Entscheid des Kantons Basel-Stadt, auf die Feuerwerke an den offiziellen Bundesfeiern zu verzichten, hat auch die Gemeinde Riehen beschlossen, das Kaltsprühfeuerwerk aus dem Programm ihrer Feier im Sarasinpark zu nehmen. Das bodennahe und nur kaltsprühende Feuerwerk war zwar vom Kanton bewilligt worden, wird aus Solidaritätsgründen nun jedoch ebenfalls nicht durchgeführt.

Am Donnerstag, 30. Juli 2026, hat der Kanton Basel-Stadt kommuniziert, aufgrund der anhaltenden Trockenheit auf die Feuerwerke auf dem Rhein (31. Juli) sowie auf dem Bruderholz (1. August) zu verzichten. Bereits am Freitag, 24. Juli 2026, hatte das Justiz- und Sicherheitsdepartement ein absolutes Feuerentfachungs- und Feuerwerksverbot für das gesamte Kantonsgebiet Basel-Stadt erlassen, die beiden Feuerwerke jedoch nicht eingeschlossen.

Die Gemeinde Riehen hatte sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit bereits frühzeitig für ein bodennahes Kaltsprühfeuerwerk entschieden. Die dafür vorgesehene Technik wurde von der zuständigen kantonalen Fachstelle geprüft und bewilligt, da die verwendeten Effekte kaum Hitze entwickeln und somit keine Brandgefahr darstellen. Zum Einsatz gekommen wären ausschliesslich bodennahe Effekte wie Fontänen, Sonnen und Sprühlichter.

Zeichen der Solidarität
Trotz der erteilten Bewilligung und der bestätigten Brandsicherheit verzichtet die Gemeinde auf das Kaltsprühfeuerwerk. Mit diesem Entscheid trägt sie einerseits den Absagen der übrigen Feuerwerke im Kanton Rechnung und setzt ein Zeichen der Solidarität.

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