Riehen spendet 10'000 Franken an die Nothilfe für die Flüchtlinge in Syrien

Mitteilungsdatum: 
Dienstag, 17. März 2020
Der Syrienkonflikt jährt sich zum zehnten Mal und hat ein Ausmass an Zerstörung erreicht: Über 11.7 Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe, darunter mehr als fünf Millionen Kinder.

Situation in Syrien

In den vergangenen Wochen kam es zu der möglicherweise grössten Vertreibungswelle in Syrien, welche mindestens 37'000 Kinder zur Flucht gezwungen hat. Mit jeder neuen Welle verschlechtert sich der medizinische Zustand der betroffenen Menschen. Insbesondere Kinder durchleben zurzeit in Syrien Unvorstellbares. Viele von ihnen haben Angehörige verloren und wurden mehrmals vertrieben.

In den Flüchtlingslagern rund um die Stadt Idlib ist die Situation zurzeit besonders dramatisch. Täglich erreichen mehr Familien aus der umkämpften Stadt die Randgebiete, aus denen sie nirgendwohin mehr fliehen können. Die Lager sind überfüllt und es fehlt an Nahrung, Wasser und Medikamenten. Save the children versucht, um den Menschen in dieser extrem schwierigen Situation zu helfen.

Hilfe von Save the Children

Seit dem Ausbruch der Krise konnte Save the Children über zwei Millionen Kinder in Syrien mit Nothilfe erreichen. Dort leisten die Teams teilweise direkt vor Ort Nothilfe oder sie arbeiten gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen. Die derzeitigen Hilfsleistungen von Save the Children umfassen neben den Nothilfemassnahmen den Betrieb von kinderfreundlichen Räumen, welche den Kindern sichere Aufenthaltsorte bieten, in denen sie lernen, spielen und das Erlebte verarbeiten können. In temporären Klassenzimmern wird entsprechender Unterricht angeboten.

Im Bereich der Gesundheitsversorgung werden Gesundheitszentren betrieben, in welcher Kinder und ihre Familien medizinische Notversorgung erhalten. Zudem werden Essensrationen, Notfallnahrung und Wasserkanister an ankommende Flüchtlingsfamilien verteilt.

Die Gemeinde Riehen beteiligt sich mit 10'000 Franken an der Nothilfe des Hilfswerks Save the Children in Syrien.