Begegnungszonen in Wohnquartieren erlauben es der Bevölkerung, sich an der Gestaltung des Wohnumfelds aktiv zu beteiligen. Daraus resultieren quartierverträgliche Projekte, die allen etwas bringen, ohne dass die Anliegen der Einen die Bedürfnisse der Anderen dominieren. Mit der Einführung von Begegnungszonen wird aber auch eine Quartierstrasse attraktiver und sicherer für die ganze Anwohnerschaft und trägt damit in Riehen zu mehr Sicherheit im Strassenverkehr und zu mehr sozialen Kontakten im öffentlichen Raum bei. Durch die zeitliche Befristung dieser Art der Begegnungszone wird eine Anpassung an die sich wandelnden Bedürfnisse der Anwohnerschaft sichergestellt. Diese Möglichkeit soll – wo dies sinnvoll ist und von der Anwohnerschaft mehrheitlich gewünscht wird – genutzt werden können.
Die Initiative für eine Begegnungszone muss (ausser bei Schulen und Kindergärten) von der Anwohnerschaft ausgehen. Wichtig für die Umgestaltung einer Strasse in eine Begegnungszone ist, dass die Mehrheit der Anwohnenden dies auch tatsächlich wünscht. Zudem sollte die Planung, Realisierung und der Betrieb in einem partizipativen Prozess erfolgen.
Wie soll denn eine Begegnungszone im Wohnquartier aus der Sicht der Hauptbenutzer - der Kinder - gestaltet sein? Dies und weitere Fragen und wie Sie vorgehen müssen, damit „Ihre Strasse“ in eine Begegnungszone umgewandelt werden kann, ist im „Konzept Begegnungszonen der Gemeinde Riehen“ beschrieben.
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