Flüchtlinge

Die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden wird per 2017 neu in einem Vertrag regelt. Eine Aufgabe der Gemeinden Riehen und Bettingen wird die Suche nach Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommene sein. Ausserdem werden die Gemeinden anteilmässig finanziell an den Asylkosten im Kanton beteiligten.

Kleidersammlung für Flüchtlinge am 26. 11. 2016

Am Samstag, 26. November, werden im Bürgersaal im Gemeindehaus Riehen von 9 – 13 Uhr Kleider, Schuhe, Schlafsäcke, Isomatten, Rucksäcke und Windeln für Flüchtlinge entgegengenommen. Der Sammeltag wird ermöglicht dank dem Engagement der Pfadi Riehen sowie dem Arbeitsintegrationsprogramm der Gemeinde Riehen. Die Sachspenden kommen wiederum dem Verein „Basel hilft mit“ zu, welcher Transporte zu Durchgangslagern auf den Fluchtrouten (Balkan / Griechenland) organisiert und nach Bedarf Asylzentren in der Region beliefert. Weitere Sammelaktionen führt laufend der Verein "Basel hilft mit" durch.

Asyl in Kürze

Im Kanton Basel-Stadt ist die Sozialhilfe Basel für die Unterbringung, Betreuung und Integration von Asylsuchenden zuständig, unabhängig davon, ob diese in Basel oder Riehen wohnen. Der Bund beteiligt sich anteilmässig mit verschiedenen Pauschalen an den anfallenden Kosten. Die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden wird per 1.1.2017 neu in einem Vertrag regelt. Mehr dazu auf der Website der Sozialhilfe Basel.

Möchten Sie Zeit zur Verfügung stellen und aktiv etwas mit Flüchtlingen unternehmen?

Die Koordinationsstelle „Freiwillige für Flüchtlinge“ (FFF) bietet eine Übersicht über bestehende Programme und Projekte in der Region. Sie leitet Ihr Angebot direkt an interessierte Flüchtlinge weiter, die Begleitung im Alltag brauchen, Deutsch lernen oder üben möchten, Aufgabenbetreuung von Schulkindern suchen oder ihre Freizeit mit Freiwilligen gestalten möchten. Die Christoph Merian Stiftung (CMS) und der Kanton, unterstützt von der reformierten Landeskirche, haben die Offene Kirche Elisabethen (OKE) mit der Leitung und Durchführung der Koordinationsstelle beauftragt.

Möchten Sie privat Flüchtlinge bei sich unterbringen?
Die GGG-Kontaktstelle "Gastfamilien für Flüchtlinge" nimmt Ihr Wohn-Angebot entgegen, prüft es und vermittelt es an Flüchtlinge, die in kantonalen Asylstrukturen untergebracht sind. Sie informiert über Bedingungen und Zuständigkeiten, organisiert Erstkontakte zwischen privaten Anbietern und interessierten Flüchtlingen und begleitet die Beteiligten in der Anfangsphase mit Coaching.
 

 

Kontakt
Anna Katharina Bertsch
Telefon: 
+41 61 646 82 67
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