Gut wüchsige Buchenwälder wachsen an den Riehen und Bettingen umgebenden Waldhügel. Im Bereich der „Langen Erlen„ sind Eichenmischwälder verbreitet. Die wichtigste Baumart ist die Buche, daneben kommen Esche, Ahorn, Eiche und weitere Laubhölzer vor. Nadelbäume, wie hauptsächlich die Lärche, sind nur einzeln beigemischt. In der Altersstruktur sind alte Bäume übervertreten, stufige Bestände sind wenige vorhanden. Auf Grund des grossen Anteils von starkem Baumholz ist die Sturmgefährdung gross. Diese Gefährdung könnte in Zukunft wegen der Klimaänderung durch vermehrten Starkregen, längere Trockenperioden und stärkere Stürme möglicherweise sogar noch zunehmen. Die Schaffung von stabilen Verhältnissen und eines gesunden Gleichgewichts sind deshalb wichtige Ziele der Waldbewirtschaftung. Dazu sind pflegende und korrigierende Eingriffe notwendig. Neben der Bestandesstabilität muss auch die Holzqualität früh und richtig beurteilt werden, denn die Produktionsdauer im Wald ist sehr lang.
Aktuell werden im Forstrevier Riehen-Bettingen und den Wäldern der IWB rund 2'000 Kubikmeter Holz geschlagen. Dies entspricht dem Volumen von 34 Eisenbahnwagen. Aus den Stämmen und Baumkronen werden Furniere, Bretter, Eisenbahnschwellen, Spanplatten, Zellulose und Hackschnitzel hergestellt. Das Energieholz wird in die Holzheizanlagen der Gemeinde Riehen und das Holzkraftwerk Basel geliefert. Im Zusammenhang mit verschiednen Leistungen zu Gunsten der Allgemeinheit werden in den Wäldern des Forstreviers bewusst Einschränkungen in der Bewirtschaftung in Kauf genommen. Beispielsweise werden grosse Forstmaschinen zurückhaltend eingesetzt. Die Waldbewirtschaftung erfolgt gemäss den Standards der Schweizer FSC-Zertifizierung.

Revierförster und Forstequipe bieten folgende Dienstleistungen an:
Hoheitliche Forst- und Jagdaufsicht (kostenlos)
Betriebliche Tätigkeiten
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