Verschiedene Veröffentlichungen

DVD von Alexander Hagmann, 2010

"Bilder der Erinnerung. Geschichte und Geschichten der Grenzregion Basel 1933-1945"

Angst und ein permanentes Gefühl der Bedrohung prägen die Region Basel in der Zeit zwischen der Machtübernahme Hitlers und dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Schon im Mai 1933 erreichen die ersten Flüchtlingsströme Basel. Die Grenzregion Basel ist gefährlich exponiert, und die Armeeführung beschliesst, die Stadt im Falle eines Angriffs nicht zu verteidigen. Interviews mit Zeitzeugen, historisches Film- und Fotomaterial sowie aktuelle Aufnahmen der wichtigsten Schauplätze gestalten ein lebendiges und spannendes Bild einer Epoche zwischen Untergangsvisionen und Friedensbemühungen.

 

DVD vom Staatsarchiv Basel-Stadt, 2012

"Alltag einer Grenzstadt 1931-1941"

Zwölf Dokumentarfilme aus dem Staatsarchiv beleuchten das Leben in der Stadt Basel vor und neben dem Krieg, in jener Zeit zunehmender Spannungen. Die Filme - fast ausnahmslos von Privaten gedreht - zeigen den Alltag in Basel. Und immer wieder gibt es auch einen Blick über die Stadtgrenzen hinaus.

 

Buch von Lukrezia Seiler (Hg.), 2000

"Was wird aus uns noch werden? Briefe der Lörracher Geschwister Grunkin aus dem Lager Gurs, 1940-1942"

Die Briefe von Marie und Josef Grunkin an ihre in der Schweiz verheiratete Schwester geben Einblick in die entsetzlichen Zustände, die im südfranzösischen Internierungslager Gurs herrschten. Sie zeugen aber auch vom Mut und Durchhaltewillen der beiden jungen Menschen, die versuchten, selbst dort so etwas wie Normalität zu leben. Das Buch zeichnet das Leben der jüdischen Geschwister Grunkin nach, von der unbeschwerten Jugendzeit in Lörrach über die Ausgrenzung und Verfolgung durch die National-Sozialisten bis zur Deportation nach Gurs und der Auslieferung an die SS durch Vichy-Frankreich. Das Beispiel der Familie Grunkin dokumentiert auch die widersprüchliche Haltung der Schweiz, welche die Mutter und einen Bruder aufnahm, Marie und Josef Grunkin aber die Einreise verweigerte.